Unsere Partner

Unsere Partner

bild_mahengeUnsere Partner in Tansania

 

Es ist eine 1A-Lage, vergleichbar mit Wein vom Würzburger Stein – in der Gegend um das kleine Dorf Mahenge in der Nähe von Mbinga gedeiht erstklassiger Arabica-Kaffee. Nachdem wir ursprünglich unseren Kaffee von verschiedenen Kooperativen aus der Kilimanjaro-Gegend importiert hatten, wuchs der Wunsch nach einem festen Partner. Dieser fand sich in der im Südwesten gelegenen Region Ruvuma.

Father Lukas Komba vom Bistum Mbinga betreute für uns von Anfang an den neuen Partner, die Kaffeebauern-Kooperative Mahenge Amcos, die so nach kurzer Zeit die Fair Trade-Zertifizierung erhielt – ein echter Durchbruch für die Region. 2012 konnten wir von Mahenge den ersten Kaffee importieren – und waren begeistert von der Qualität dieses Arabicas.

 

 

bild_kaffeebauern-feldPositive Auswirkungen des Fairen Handels auf die Kooperative

 

Fairer Handel garantiert Zahlung des Mindestlohns und für Kaffee einen Fair Trade-Mindestpreis, der gezahlt wird, egal, wie niedrig der Weltmarktpreis liegt. Zusätzlich wird eine Fair Trade-Prämie bezahlt, über deren Verwendung die Kooperative selbst entscheidet.

Aus dem von uns erhobenen Beitrag zur Projektförderung von 0,76 € pro Kilo Röstkaffee fördern wir zusätzlich Projekte unserer Partner in Tansania.

Mahenge Amcos bekommt deshalb immer mehr Zulauf von den Kleinbäuerinnen und Kleinbauern der Region. Aktuell hat die selbstorganisierte Kooperative rund 600 Mitglieder. Mit etwa 50% sind wir der größte Abnehmer ihres Kaffees.

 

 

bild_versicherungKrankenversicherung für die Kaffeebauernfamilien

 

Gemeinsam konnten wir ein „Krankenversicherungssystem“ für die Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern beim nahe gelegenen Krankenhaus Litembo initiieren.

Der Grundstock, den wir in Höhe von 10.000 € aus der Projektförderung legen konnten, wird nun mit kleinen, der Familiengröße der ProduzentInnen angepassten Beitragszahlungen ergänzt. Die Versicherung wird sehr gut angenommen.

Inzwischen sind alle Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern der Genossenschaft mit ihren Familien versichert und können die günstigen Beiträge selbst tragen.

 

 

bild_dispensaryBessere Lebensbedingungen

 

Mahenge Amcos investiert kontinuierlich in die Verbesserung der Lebens- und Produktionsbedingungen.

Aktuell baut die Kooperative in Eigenregie eine weiterführende Schule (Mahenge Secondary School) für die Kinder der Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern und weitere Kinder.

Dafür werden Gelder aus der Fair Trade-Prämie und unserer Projektförderung genutzt. 2018 förderten wir z. B. den Bau einer Wasserleitung für die Schule.

Des Weiteren wurde in den Aufbau einer eigenen Apotheke (Dispensary) für das Dorf Mahenge investiert. Auch die CPU (Coffee Processing Unit) der Kooperative wird so regelmäßig verbessert und in Stand gehalten.

(Im Bild: Mahenge Dispensary)

 

Mahenge Village liegt im Südwesten Tansanias in der Nähe der Stadt Mbinga

bild_map

 

 

bild_projektfoerderung2Projektförderung

 

In unserer Partnerschaft mit den Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern in Tansania gehen wir noch über die Leitlinien des Fairen Handels hinaus. 

In unserem Kaffeepreis enthalten ist ein Beitrag zur Projektförderung von 0,76 € pro Kilo Röstkaffee, den wir komplett an Projekte in Tansania ausschütten. So wird in Schulbildung, Wasserversorgung, Gesundheitsförderung und vieles mehr investiert.

Seit unserer Gründung 1998 konnten wir so insgesamt bereits 668.697 € in Projekte investieren. (Stand 2019)

 

 

Unsere Förderschwerpunkte:

 

Gesundheitsfürsorge - gesundheitliche Aufklärung - Bildungsmöglichkeit - Ausbildungsmöglichkeit

Diese Schwerpunkte kommen den konkreten Anforderungen und der sozialen Situation der Menschen in Tansania passgenau zugute. Die von uns geförderten Projekte zielen darauf, Menschen konkrete Möglichkeiten an die Hand zu geben, ihre Zukunft selbstbestimmt zu gestalten.

 

 

bild_soli-wasserWie werden die Projekte ausgewählt?

 

Jede unserer Mitgliedsorganisationen hat enge Verbindungen nach Tansania, weiß so genau, „wo der Schuh drückt“ und kann pro Jahr ein Projekt einreichen. Gemeinsam stimmen unsere Mitglieder darüber ab, welche Projekte mit der erwirtschafteten Summe gefördert werden. Dabei bevorzugen wir die Region, in der unsere Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern leben.